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Eurovision Song Contest & der endlose Kampf gegen die Müdigkeit

Hallo Freunde der Nacht, =P

 

Wie versprochen folgt der Satirebericht über den Eurovision Song Contest 2009.

Kam eig. jemals schon mal jemand auf die Idee Eurovision Song Contest abzukürzen? Da ergibt sich dann nämlich ESC = Escape (geheime Botschaft?!). In etwa so fühlte ich mich letztendlich gestern auch beim Anschauen des Grand Prix.

Aber erstmal zu den allgemeinen Fakten, denn die Veranstalter kamen auf die ach so tolle Idee mal eben neue Regeln für die Abstimmung festzulegen um das Problem vorzubeugen, dass sich benachbarte Länder immer gegenseitig die Punkte zuschieben, egal wie schlecht die Teilnehmer waren. Es soll jetzt bei dem Voting so laufen, dass es Anruferstimmen gibt und jedes Land eine aus 5 Personen bestehende Musikexperten-Jury (Betonung auf Experten!) besitzt, die ebenfalls Bewertungen abgeben. Diese beiden Votingergebnisse werden dann 50:50 gewertet. Naja, gebracht hat es nicht wirklich etwas, was nicht nur an der wahrscheinlich nicht ganz so neutralen Jury lag, sondern auch an den Jurymitgliedern selber. Deutschlands Musikexpertenjury bestand nämlich aus: Tobias Künzel, HP Baxter, Guildo Horn, Janette Biedermann und Sylvia Kollek. Wow, was für Musikexperten!

 

Nun bevor es zum Grand Prix selber geht erstmal was zu dem Vorprogramm, dass in Hamburg auf der Reeperbahn stattfand. Wieso auch nicht? Erst Eurovision Song Contest anschauen und anschließend das Geld, was nicht für Bier draufging im Bordell verschleudern. Im Vorprogramm langweilte man bereits im Voraus mit musikalischen „Weltstars“ wie bspw. Guildo Horn und Mark Medlock. Als wären diese drittklassigen Möchtegern Stars noch nicht beschissen genug, so sangen sie nichtmal Live. Besonders bei Mark Medlock fiel dies extrem auf, da er vor lauter „tanzen“, wenn man das so bezeichnen kann/will, öfters mal vergaß seinen Mund zu bewegen. Mit Moderatoren wie Thomas Anders und Wannabe-Comedians wie Matze Knop wurde dem Vorprogramm dann selbst der kleinste Funke Charme ausgetrieben. Der Letzte Akt vor Beginn des Contests war übrigens Paul Potts, welcher sich allerdings ebenfalls der Mini-Playback Show anschloss und fast dafür sorgte, dass ich einschlafe, bevor es überhaupt losgeht. Nach Paul Potts ging es dann schließlich los, der EUROVISION SONG CONTEST 2009…

 

Nachdem der Sieger vom Vorjahr, welcher offensichtlich die Branche in Richtung James Bond wechselte, noch mal seinen Song trällerte wurde man freundlich von 2 russischen Moderatoren begrüßt. Sofort meldete sich auch der deutsche Kommentator, welcher ganz offensichtlich viel lieber ein Komiker geworden wäre. Nachdem diese ganzen durchgeknallten aus dem Irrenhaus entlassenen Leute fertig mit ihrem Programm waren und von ihren Pflegern vorerst wieder in ihre Gummizelle zurück gebracht wurden ging es dann doch endlich los:

1. Litauen: Sie begannen das Ganze mit einem richtig netten Beitrag, der mir sofort gefiel. Kein großes Trara wie man es sonst gewohnt ist, sondern einfach ein Sänger, drei Backgroundsängerinnen und ein Klavier. Nette Atmosphäre, netter Song, ich fands gut, die Leute leider nicht, denn Litauen landete sehr weit hinten.

2. Israel: Nachdem ich durch Litauens Beitrag schon die Illusion hatte, dass es dieses Jahr richtig gut werden könnte holten mich die israelischen Teilnehmer zurück auf den Boden der Realität. Israels Teilnehmer traten mit dem Songtitel „There must be another Way“ an, ich wünschte es hätte einen anderen Weg gegeben, als ihnen zuhören zu müssen. Außerdem war Songtitel neben Refrain auch gleichzeitig Strophe und eig. jeder zweite Vers. Nebenbei setzen sie sich übrigens noch für den Frieden ein, wieso nur? *hust* Holocaust *hust* Als Ergebnis ihres Auftritts fände ich es besser, wenn sie weiter bei ihrem Friedensding bleiben, am Besten nie wieder singen und mich für immer in Frieden lassen!

3. Frankreich: Die französische Teilnehmerin sorgte dafür, dass ich das Erste Mal gegen das Einschlafen kämpfen musste. Erstaunlich allerdings war, dass sie anscheinend schweizer Stimmbänder hatte, denn sie hatte dieses seltsame harte Gekrächze, wie es sonst nur Schweizer haben, in ihrer Stimme. Der Kommentator merkte an, dass der 16.05. auch der Todestag ihrer Mutter ist, ich weiß wieso! Gestern hätte sie fast dafür gesorgt, dass auch mein Todestag ist.

4. Schweden: Ich dachte nur WTF?! Nach den ersten Tönen dachte ich, ich bin taub und nachdem plötzlich die ganze Bühne leuchtete kam Blindheit noch dazu! An mehr kann ich mich nicht erinnern, dafür war das Ganze zu traumatisch. *zitter*

5. Kroatien: Bei dem Auftritt von Kroatien bekam ich es zum zweiten Mal mit dem Kampf gegen die Schläfrigkeit zutun, welche sich langsam als Erzfeind herausstellte, mit dem ich nicht das letzte Mal zu kämpfen hatte. Überraschend war dennoch, als sich der Kroate als „The Next Uri Geller“ entpuppte und hinter sich plötzlich eine Frau auftauchen ließ. Dies änderte aber auch nichts am langweiligen Auftritt, der immerhin Niveau mäßig gerecht verteilt war. Denn nicht nur die Tänzerinnen ohne Abschluss waren drittklassig, sondern auch der Sänger.

6. Portugal: Ich war zu Beginn irritiert, als ich sah, dass Portugal ein singendes, tanzendes Walross im Hippie Kostüm antreten ließ. Umso überraschter war ich dann aber wiederum, als sich das Walross als echtes Gesangstalent entpuppte und den zweiten recht guten Song des Abends lieferte.

7. Island: Portugal sorgte wieder für Optimismus für den weiteren Verlauf des Grand Prix. Dieser Optimismus wurde durch Island keineswegs getrübt. Der Song lautete „Is it true?“ und ja, es war tatsächlich wahr, denn dieser Song sorgte für den dritten Beitrag, der mir ziemlich gut gefiel.

8. Griechenland: Der griechische Robbie Williams, wie ihn der Kommentator ankündigte. Damit hatte er schon mal eine schlechte Startposition, da ich Robbie Williams absolut kein bisschen mag. Der Teilnehmer hatte eine riesige Bühnenshow vorbereitet und extra seinen XXL-Tacker und sein XXL-Laufband mitgebracht. Leider half ihm dies nicht dabei dieses nervtötende Möchtegern-Technogedudel und seinen schlechten Gesang auszubessern. Und damit nicht genug, denn Griechenland fehlte anscheinend im Gegensatz zu Deutschland das Geld für eine Stripperin, also musste der Sänger knapp bekleidet auf die Bühne. Als es vorbei war applaudierte ich, da ich überglücklich war, dass es vorbei ist.

9. Armenien: Ina & Anush hießen die Teilnehmer dieses Landes. Ich freute mich auf ein nettes Frauen-Männer Duett, musste dann aber verwundert feststellen, dass Anush auch eine Frau ist…UPPS! Sie rächten sich aber sofort dafür, indem ich zum dritten Mal gegen die Müdigkeit in den Ring steigen musste. Aber ich blieb hart und gewann den Kampf, 3:0 für mich.

10. Russland: Ich fühlte mich wie in einem Horrorfilm, als plötzlich auf allen Leinwänden und Bildschirmen das Gesicht der Sängerin in Nahaufnahme war. Und die Sängerin ist…Naja, sagen wir einfach so, im Märchen „Die Schöne und das Biest“ wäre sie nicht in der Rolle der Schönen, ihr versteht? Es war übrigens der langweiligste Auftritt des Abends, allerdings musste ich nicht gegen die Müdigkeit antreten, da dieser Anblick zu horrormäßig zum Einschlafen war.

11. Aserbaidschan: Nach dieser mittlerweile recht langen Serie voller Horror und Ohrenbluten hoffte ich mal wieder auf einen guten Song…Fehlgriff! Aserbaidschan sorgte zwar mit einer recht gut aussehenden, knapp bekleideten Sängerin für einen ziemlichen Hingucker, aber selbst als sie auf Maryiln Monroe (Wind von unten bläst ihr Outfit hoch) machte änderte das nichts an ihrem schlechten Gesang. Erneut tanzten übrigens drittklassige Tänzerinnen mit auf der Bühne herum und ich fragte mich irgendwie, wieso die wohl immer weiblich sind. Das ist doch eindeutig unterschwelliges Beeinflussen von uns Männern. Aber ich bin unbestechlich!

12. Bosnien & Herzogowina: Ich war erneut irritiert, da stand doch wirklich plötzlich ein lebendiges Wachsfigurenkabinett auf der Bühne. Ich erlangte bei diesem Song eine wichtige Erkenntnis: Wachsfiguren können weder singen noch tanzen!

13. Moldawien: Irgendwie war gestern wohl der Tag der Tiere, denn auch Moldawien schickte ein singendes, tanzendes Walross mit beschissenen Klamotten an den Start. Wieso tragen diese dicken Sängerinnen immer so hässliche Sachen? Mein Tipp: Guckt mal in die C&A XXL Abteilung oder wenn das Geld mal wieder knapper bemessen ist auch bei KIK. Moldawien schickte mich für diese bösen Äußerungen in einen weiteren Kampf gegen das Einschlafen, bereits das vierte Mal, dass ich damit zu kämpfen hatte, aber ich blieb standhaft.

14. Malta: Ich war überrascht, als ich da plötzlich Tine Wittler mit Perücke auf der Bühne stehen sah. Leider stellte ich kurze Zeit später fest, dass die Sängerin doch ein paar zu wenig Gramm auf den Rippen hat, also doch keine Tine…schade eigentlich.

15. Estland: Die Teilnehmer UrbanSymphony ließen eigentlich gute Musik vermuten. Leider ging der Ohrenkrebs weiter und die Enttäuschung war umso größer, als ich feststellen musste, dass der Orchesterbus anscheinend nicht rechtzeitig da war und sich die Band deshalb nur 3 Violinen und 3 Kontrabässen bediente. Vom Gesang bekam ich nicht viel mit, weil die ganze Zeit irgendwo in der Halle ein sterbendes Tier gejault hat. Hatte deshalb auch zum fünften Mal gegen die Schläfrigkeit zu kämpfen.

16. Dänemark: Ich war zu diesem Zeitpunkt in einem totalen Stimmungstief, fand es dann aber schön mitzubekommen, dass Dänemark einen richtig guten Song im Rennen hat. Okay, sie holten sich etwas Hilfe von Ronan Keating heran, was man am Song auch deutlich merkte, aber geschadet hat es nicht. Guter Song + guter Gesang = Ich war wieder optimistisch und hatte neben einen vierten mir gefallenden Song, gleichzeitig einen presönlichen Favoriten.

17. Deutschland: YEAH! Miss Kiss Kiss Bang, von „Alex Swings, Oscar Sings!“ oder andersrum? Ist ja auch egal. Ich war so gespannt darauf, wie wir uns blamieren und musste dann leider mitbekommen, dass Oscar sogar richtig gut gesungen hat. Gut, es war keine Superleistung und der Song ist auch weiterhin beschissen, aber im Großen und Ganzen waren sie besser als ein Großteil des ganzen Mülls zu diesem Zeitpunkt. Besonders gefiel mir, dass sie ihren Auftritt ohne große Show machten und Oscar eine kleine Steppeinlage tanzte. An Charme verlor der Auftritt allerdings spätestens dann, als Dita Von Teese, die nichtmal weiß, was der Eurovision Song Contest eigentlich ist, völlig unbeholfen, amateurhaft und nur in einem Dessou bekleidet auf der Bühne herumhampelte. Der Letzte Funken Charme ging verloren als sie dann Oscars Hemd aufriss und ich mit einem Wiedersehen von meinem Abendbrot zu kämpfen hatte.

18. Türkei: Der Horror war zu groß um irgendwas zu diesem Act zu sagen. Belassen wir es dabei, wenn ich sage, dass ich zum sechsten Mal gegen das Einschlafen kämpfen musste.

19. Albanien: Albanien brachte ebenfalls, wie bereits so viele Sänger, drittklassige Tänzer mit auf die Bühne. Als besonderes Extra nahm sie allerdings auch einen grünen mit Glitzersteinen besetzten Spiderman mit. Dieser Hampelmann sorgte übrigens auch dafür, dass es nicht zu einem weiteren Kampf gegen die Müdigkeit kam. Zu der erst 16-jährien Sängerin kann ich nur eins sagen: Mädel, geh weiter zur Schule.

20. Norwegen: Der Eurovision Song Contest war eindeutig der Tag der Skandinavier. Denn neben Dänemark sorgte auch Norwegen für einen grandiosen Beitrag. Sympathischer guter Sänger, gute Show und klassische Elemente. Ich gratuliere zum fünften mir gefallenden Song, welcher letzten Endes auch der Siegertitel war.

21. Ukraine: Bei dem Auftritt der Ukraine war ich völlig verwirrt. Die Sängerin irrte sich in der Branche, da sie anscheinend eher in Richtung Table- & Stangentanz gehen wollte. Die Tänzer waren gekleidet wie schwule Spartaner aus dem Film „300“. Auf der Bühne stand ein Haufen Zirkus Equipment. Was zur Hölle?! Ich war drauf und dran mal im Irrenhaus anzurufen, ob die ein paar Leute vermissen, aber ich ließ es dann doch, weil die Sängerin ein kurzes Drumsolo hinlegte. Und ich als Drums Fan lasse mich davon natürlich sehr beeindrucken. Als sie dann aber 2 riesige Ukraine Flaggen auspackte gingen alle Pluspunkte verloren, denn soviel Patriotismus und dass auf der Bühne ist nicht mein Ding!

22. Rumänien: Überraschenderweise ein richtig netter Song, mit guter Gesangs- & Tanzleistung. Dies führte auch dazu, dass dies der sechste mir gefallende Song wurde.

23. Großbritannien: Die Sängerin, welche eine halbe Cinderella Story hat, sang richtig gut, aber leider war die Show und der Song „It’s my time“ zu langweilig. Dazu kam noch, dass erneut Songtitel neben Refrain auch gleichzeitig Strophe war. MERKE: Es ist nicht spaßig einen 3-minütigen Song zu hören, wo jeder Vers „It’s my time“ enthält. Letzten Endes führte dies trotz des guten Gesangs zu einem siebten Kampf gegen die Müdigkeit.

24. Finnland: LORDI! Nein, scherz. Diesmal haben Finnland keine Hardrock Horrorband zum Grand Prix geschickt, sondern einen 43-jährigen Sänger der Rap-Pop Szene. Ich war total überrascht, als sich herausstellte, dass dieser Song richtig gut war und die Mischung auf ganzer Linie überzeugte. Selbst wenn der Sänger in seinem Alter nicht rumlaufen sollte wie ein 16-jähriges Hip-Hop Kiddie, so war der Song dennoch nett und der siebte gute Song des Abends.

25. Spanien: Spanien bildete das Schlusslicht und das auch völlig berechtigt, denn gegen diesen schiefen, schlechten Gesang der Teilnehmerin half auch ihr knappes Outfit rein gar nichts. Umso glücklicher war ich, als ihre Tänzer sich ebenfalls als Kandidaten von „The Next Uri Geller“ entpuppten und die Sängerin verschwinden ließen. Zu meinem Leidwesen tauchte sie aber kurz danach wieder auf. Nur gut, dass die Nummer danach vorbei war und ich nicht wieder mit der Schläfrigkeit zu kämpfen hatte.

 

Somit hatte ich also den Grand Prix mehr oder weniger ohne Nachwirkungen überlebt. Deutschland landete mit 35 Punkten auf Platz 20. Bei 25 Teilnehmern nicht wirklich ein gutes Ergebnis, aber ungefähr die Platzierung, die ich erwartet habe. Zum Vergleich, der erste Platz Norwegen hatte 387 Punkte. Knapp daneben ist halt leider auch vorbei. Wie gesagt, Deutschland reihte sich mit seiner Platzierung dort ein, wo man es erwartete.

Nachdem der größte Witzwettbewerb Europas also vorbei war ging es zur Aftershow Party, wo man erneut von „Weltstars“ wie Daniel Schuhmacher, Uwe Ochsenknecht uvm. zu Tode gelangweilt wurde.

 

Mit diesen Sätzen verabschiede ich mich von euch und versuche mein Trauma zu verarbeiten, dass ich noch von Song Contest habe. Cya~

17.5.09 16:09
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(17.5.09 23:58)
Total dämlicher Text!
Vor allem immer und immer wieder dieses "hatte ich gegen Müdigkeit zu kämpfen" blablabla....
Meine Güte, niemand hat dich gezwungen das zu gucken. Wenn du es doch sooo scheißé findest, dann frage ich mich echt was das soll! Solltest viell. mal drüber nachdenken wie dämlich das ist von dir...

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